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Gasbrenner

Der Gasbrenner ist Teil des Heizkessels und einer der wichtigsten Bestandteile  einer Gasheizung. Für Wärmeleistungen bis etwa 10 MW sind Monoblockbrenner zu empfehlen. Das Verbrennungsluftgebläse ist bei diesen im Gasbrenner integriert. Bei größeren Gasbrennern wird das Gebläse getrennt montiert. Bei Gasbrennern geringer Leistung wird mit der Hauptflamme in Kleinlaststellung gezündet, bei großen Leistungen verwendet man separate Zündbrenner.

Gasbrenner kleiner Leistung (< 1 MW) können mit einer einfachen Stufenleistungsregelung (meistens 2 Stufen) zu- oder abgeschaltet werden, je nach Dampfdruck im Kessel. Hauptsächlich werden stets geregelte Gasbrenner (modulierende Gasbrenner) eingesetzt. Die Regelklappen für Gas und Luft sind über Stangen mechanisch verbunden. Die exakte Einstellung der Gas- bzw. Luftmenge erfolgt über eine Kurvenscheibe, welche vom Monteur bei verschiedenen Laststufen eingestellt wird. Durch die Einstellung soll sich immer ein Luftüberschuss von ca. 5 % ergeben. Mittlerweile werden vermehrt Gasbrenner, die elektronischem verbunden sind, verwendet. Anstelle der mechanischen Kopplung der Regelklappen werden für den Gas- und Luftweg separate elektrisch getätigte Stellventile benutzt. Zur Regelventileinstellung werden bei unterschiedlichen Leistungen die Öffnungswinkel für die bestmöglichen Verbrennungsparameter ermittelt und in den Rechner für die Brennersteuerung eingetragen.
Um das Luftverhältnis des Gasbrenners so tief wie möglich zu halten und Abgasverluste zu minimieren, wird der Steuerung des Brennstoff-Luft-Verhältnisses eine O2-Regelung überlagert. Dadurch werden die Störgrößen Brennwert des Gases, Gasdruck und Temperaturen kompensiert. Der Restsauerstoff im Abgas wird auf ca. 2 % verringert. Da die Abgasmenge reduziert wird, nimmt der Wirkungsgrad der Verbrennung zu, und die Leistungsaufnahme des Verbrennungsluftgebläses ist entsprechend niedrig.

Verschiedene Gasbrenner

Zwei Arten von Gasbrenner existieren:

Gebläse-Gasbrenner

In einem Gebläsebrenner gibt es ein Gebläse, welches Luft ansaugt. Die Luft ist nötig, um das Gas im Gasbrenner zu verfeuern. Durch einen aufgebauten Druck wird die Verbrennungsluft vermischt mit dem Gas in die Brennkammer befördert. Der Vorteil eines Gebläse-Gasbrenners ist die sehr konstante Verbrennung, selbst wenn der Druck schwankt. Der Gebläse-Gasbrenner wird eingesetzt, wenn für eine Gasanlage eine Heizkraft von mehr als 50 kW notwendig ist.

Atmosphärischer Gasbrenner

Ein atmosphärischer Brenner hat kein Gebläse. Hier wird auf einen Sog gesetzt, für den ein Kamin sorgt. Dieser Sog befördert die Verbrennungsluft zur Brennkammer. Diese Art Gasbrenner kann sehr geräuscharm arbeiten. In modernen Anlagen ist der atmosphärische Brenner nicht mehr so verbreitet.